wasserpistole als erziehungsmethode gegen agressives verhalten?
11. August 2010 | Shop-Kategorie: Fragen und Antworten
Frage von agi: wasserpistole als erziehungsmethode gegen agressives verhalten?
wаѕ haltet ihr davon?wenn ein hund gegenüber radfahrern,joggern,laufenden menschen(egal ob groß οԁеr klein) agressiv reagiert mіt wasserpistole von dem objekt ablengt.еѕ funktioniert. ist еѕ aber auch sinnvoll den hund so zu erziehen?die einen sagen еѕ ist ein mißbrauch von vertrauen die anderen halten еѕ für eine wirkungsvolle erfolgsversprechende methode dem hund das abzugewönnen.
jetzt will ісh еѕ von euch wissen.gute οԁеr schlechte methode
hundeschule habe ісh regelmäßig besucht.wіr haben auch extra ein seminar mitgemacht.in der hundeschule haben ѕіе mir das mіt der wasserpistole vorgeschlagen aber nur in verbindung mіt loben .im seminar haben die gesagt das еѕ verkehrt ist,das еѕ das vertrauen zerstörrt.dummerweise ist ѕіе teilweise so von der rolle das ѕіе alles andere ignorriert.selbst die wurst. manchmal sind ihr die radfahrer aber auch egal.
Beste Antwort:
Answer by step
Finde diese Methode jedenfalls besser, als Stachelhalsband οԁеr Schläge. Ist eine sanfte Methode der Erziehung υnԁ wirkungsvoll.
Wіr haben 2 Kater υnԁ da soll man еѕ auch so machen, um ѕіе zu erziehen. Laut Tierarzt effektvoll.
Also wаѕ spricht dagegen?
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14 Erfahrungsberichte zu wasserpistole als erziehungsmethode gegen agressives verhalten?
wuschel
11. August 2010 um 23:54
Jogger und laufende Menschen (ohne Hund) haben meist was zu meckern, wenn sie einen Hund schon ohne Leine sehen.
Heute Abend kam das ja auf Vox mit der Wasserpistole und es hat ja geholfen und das tut ja auch keinem Hund weh. Einen Versuch wäre es wert.
Cheshire Cat
12. August 2010 um 00:32
wenn dein hund weiß wer das sagen (nämlich hoffentlich du) ,hat brauchst du so einen quatsch nicht.
das ein hund jogger usw anspringt oder verfolgt ist eine ungezogenheit und zeigt das der besitzer in der erziehung geschlampt hat.
angelika_irmgard
12. August 2010 um 01:22
Hi,
also ich halte nichts davon, denn der Hund bekommt dann nur Angst vorm Wasser weil er erschrickt. Er lässt zwar kurz von seinen Objekt ab, aber richtige Wirkung zeigt es nicht. Es hört sich vielleicht grausam an aber wenn ein Hund aggressiv auf andere ist würde ich zu einem Stachelhalsband raten, wenn er anzieht bekommt er die “Stacheln” in den Hals und mit dem Kommando “aus” oder einen anderen Kommando lässt sich das Problem mehrmaligen Training auch beheben. Den ich denke du willst einen Hund haben der keine Angst vor etwas zeigt und wenn du mit ihm an einen See fahren willst oder ihn mal baden willst bekommt er Angst und es kann sein das zu einen so genannten Angstbeisser wird. Und ich denke soch das dass kein Hundebesitzer möchte, denn ein Hund sollte doch ohne Angst Gassi gehen können und sein Hundeleben auch ohne Angst leben können. sollte das Stachelhalsband nix helfen würde ich mit ihm in eine Hundeschule gehen.
mfg
martina1181
12. August 2010 um 01:38
Ich denke es ist eine gute Methode, da der Hund bei falschem Verhalten sofort eine Konsequenz bekommt (ohne, dass es weh tut). Versuchen würde ich es auch, wenn nichts anderes Erfolg hat. Außerdem bekommt der Hund keine Angst vor Wasser. Es ist nur wichtig, dass man das selten macht, sonst wird es wirkungslos.
Milay
12. August 2010 um 01:46
Ich habe im Fernsehen mal gesehen, dass es eine gute Erziehungsmethode ist, wenn der eigene Hund immer au7f andere Hunde losgeht, ihn mit Leckerlies oder so abzulenken. So lernt der Hund wohl, dass die Anwesenheit des anderen Hundes keinesfalls was schlechtes ist und lernt, dass er, anstatt den anderen Hund anzubellen, sich lieber auf sein Herrchen konzentieren sollte.
Vielleicht hilft das auch bei anderen Menschen?
Hartmut N
12. August 2010 um 02:28
Hi,
das ist eigentlich eine recht “sanfte” Methode, um dem Hund Unarten abzugewöhnen; daher halte ich das für absolut vertretbar.
Nach bereits kurzer Zeit wird dein Hund sein Verhalten ändern, schon wenn du ihm nur die Wasserpistole zeigst.
Am besten verbindest du gleichzeitig mit dem Gebrauch der Wassserpistole einen bestimmten Befehl, wie “Lass!” oder “NEIN!” oder so was.
Dann wird auf Dauer das Wort genügen, weil dein Hund damit die unangenehme Erfahrung mit der Wasserpistole verbindet – ohne dass du sie benutzen musst.
Hunde sind da durchaus schnell lernfähig.
sweetdevil1511
12. August 2010 um 03:25
Hallo Agi
Ich würde mich an einen Hundetrainer wenden.
Ein Halti und sehr deutliche Kommandos ( Lob in Verbindung mit einen Leckerli wenns geklappt hat). Meiner Meinung nach springt der Jagdtrieb von Deinen Hund an und er sollte ausgelastet und gefordert werden.Und neben einen Halti würde ich versuchen dem Hund während einer normalen Gassitour eine Aufgabe zukommenzulassen und auch Loben und Schimpfen, das der Hund wieder mehr auf den Halter zugeht.
Gruß von Andrea
Profil
12. August 2010 um 03:57
Hallo erstmal!
Ich denke das es mehrere Ursachen für dieses Verhalten geben kann!
Ist es wirklich Aggressivität? Ist der Jagdtrieb so ausgeprägt? Hat er Panik vor den Joggern? das solltest Du herausfinden und dann über die Wasserspritze nachdenken damit kannst Du seine Aggression nur steigern, denn Hunde sind klug aber nicht um bedingt die hellsten,
Ich machte den Hundeführerschein, dort wird darauf hingewiesen das der Hund es falsch assoziiert! d.h er reagiert aggressiv merkt das Du ihn bestrafst und denkt sich : Aha immer wenn so eine Type kommt bekomme ich Ärger und somit entsteht Hass von Seiten des Hundes auf Personen!
Finde raus warum er so reagiert und hole Dir dann erst Rat ein, es ist eine sensible Angelegenheit!
Nur als Tipp
jakeline
12. August 2010 um 04:23
hast wohl zu viel hunde profi gesehen:-) aber wenn du meinst dann versuchs doch mal,ich hätte nur angst dass mein hund dann irgendwann eine abneigung gegen wasser bekommt!
veronica.by
12. August 2010 um 04:33
ich benutze zu Hause eine Blumenspritze und habe damit nur gute Erfahrungen gemacht. Mein kleiner hat weder vor Wasser noch vor der Blumenspritze Angst. Er sieht es als Spiel an, jedoch nehme ich die Blumenspritze in die Hand flitzt er um dann sofort wieder vor mir zu stehen. Ist mir egal, Hauptsache es hilft.
Auf der Straße nehme ich die Leine ganz kurz mit dem Befehl “Stopp” und bleibe mit ihm stehen wenn uns Radfahrer oder andere Menschen begegnen. Er ist nicht aggressiv, sondern sehr aufdringlich weil er meint alle müssen jetzt mit ihm spielen. Und auch hier habe ich Erfolg.
Yve
12. August 2010 um 05:25
Ich würde versuchen den Hund mit seinem Lieblingsspielzeug oder Leckerchen abzulenken und wenn er darauf reagiert immer loben das prägen sich die Hunde eher ein als eine Wasserpistole,bei meinem Hund hat es funktioniert und das habe ich in meiner Hundeschule gelernt,versuch das mal!
triallady69
12. August 2010 um 05:38
bloss nicht wenn dein hund agressiv ist.wenn er die wasserpistole auch nicht mag dann greift er im sommer auch spielende kinder mit wasserpistole an.
gehe mitihm mal zu einem tierpsychiater der kann bestimmt helfen
Andrea H
12. August 2010 um 06:20
Probiers mal mit einer rasselnden Kette, die du dem Hund bei falschem Verhalten hinterherwirfst.
Susanne B
12. August 2010 um 06:51
Wenn die Betroffen Jogger, Radfahrer o.ä. sind, handelt es sich meist um Aggressivität aus dem Beutefangverhalten heraus. Typisch für diese Situation ist, dass ohne Vorwarnung gehetzt und gebissen wird. Im Laufe der Domestikation wurden die angeborenen Auslösemechanismen beim Beutefang immer unspezifischer, d.h. durch eine größere Anzahl von Reizformen auslösbar, als beim Wolf. Objekte, die sich schnell quer zum Hund oder von ihm weg bewegen, können sehr stark jagdauslösende Schlüsselreize sein.
In diesem Fall müsste mit Desensibilisierung und Gegenkonditionierung gearbeitet werden. Was dies bedeutet, und was zu tun wäre, würde hier den Rahmen sprengen. Bitte wende Dich an eine/n gute/n VerhaltenstherapeutIn in Deiner Nähe.
Wie bereits von anderen erwähnt, ist die Verwendung der Wasserpistole keine gute Lösung, weil dies ebenso wie Wurfketten oder ähnliches zu einer falschen Verknüpfung führen kann (es wird ev. etwas, das gerade in unmittelbarer Umgebung ist, mit dem Reiz verbunden und wieder dann wiederum zum Aggressionsauslöser).
Natürlich spielt sicherlich auch mit, dass der Hund als Welpe nicht auf Radfahrer, Jogger etc. sozialisiert wurde.
Handelt es sich um angstbedingte Aggression, würde ein Hund normalerweise zuerst versuchen vor der vermeintlichen Gefahr zu fliehen. Erst wenn dies nicht möglich ist, käme es zum Angriff. Wenn man Angst hat, läuft man normalerweise dem Angstauslöser nicht nach, sondern von ihm weg. Außer Dein Hund hat bereits einmal negative Erfahrung mit einem Radfahrer gemacht (wurde z.B. angefahren), dann kann es sein, dass er „vorsichtshalber“ in die Offensive geht.